Baiersbronn

In Baiersbronn führt das Register 18 Anlagen mit EEG-Vergütung — 2 Biomasse, 16 Wasserkraft, zusammen 2,3 MW. Die nächste fällt 2027 heraus.

Wie die Frist läuft. Die EEG-Vergütung gilt für 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme (§ 25 EEG). Eine Anlage von 2006 wird also bis zum 31.12.2026 vergütet. Maßgeblich ist das EEG-Inbetriebnahmedatum aus dem Register — nicht das technische Inbetriebnahmedatum, das oft mehrere Jahre abweicht.

Die Anlagen in Baiersbronn

TechnikEEG-InbetriebnahmeLeistungFörderung endetAnlage
Wasserkraft1900-01-0175 kW1920Kunstmühle
Wasserkraft1923-01-01210 kW1943Werk II Neues Werk
Wasserkraft1958-01-0120 kW1978Altmühleweg 5
Wasserkraft1968-01-01225 kW1988Werk III Klosterreichenbach T20
Wasserkraft1968-01-0119 kW1988Triebwerk 16 Murg
Wasserkraft1995-07-0110 kW2015WKW Hochbehälter Brunnenteich Baiersbronn
Wasserkraft1999-01-0165 kW2019Dorfsägmühle
Wasserkraft2000-04-0185 kW2020Wasserkraftwerk Baiersbronn
Wasserkraft2000-04-0175 kW2020Sägewerksgesellschaft
Wasserkraft2000-04-0155 kW2020Erlensägemühle
Wasserkraft2000-04-0115 kW2020Bau-und Kunstschlosserei
Wasserkraft2001-01-0145 kW2021T25
Wasserkraft2005-01-01610 kW2025Werk IV Schönmünz
Biomasse2007-11-21180 kW2027BAKW SW4
Wasserkraft2008-07-01440 kW2028Werk I Altes Werk
Wasserkraft2008-01-018 kW2028Neumühle Ossberger Turbine
Wasserkraft2019-01-1475 kW2039HM27_1
Biomasse2020-07-2399 kW2040Biogasanlage Nübel
AngabeWert
Anlagen insgesamt18
davon Biomasse2 (0,3 MW)
davon Wasserkraft16 (2,0 MW)
Förderung bereits ausgelaufen13
läuft 2026 aus0
läuft bis 2031 aus3
älteste Inbetriebnahme1900
BundeslandBaden-Württemberg
LandkreisFreudenstadt
Postleitzahl72270
Gemeindeschlüssel08237004

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Was am Ende der 20 Jahre passiert

Zwei Techniken, ein und dieselbe Uhr. 14.220 Biomasseanlagen und 7.314 Wasserkraftanlagen in diesem Verzeichnis haben eine EEG-Vergütung, und jede davon endet zwanzig Jahre nach ihrer Inbetriebnahme. 5.734 sind bereits darüber hinaus, 1.481 fallen allein 2026 heraus, 9.228 innerhalb von fünf Jahren.

Danach steht der Betreiber vor einer Entscheidung, die er einmal trifft: weiterbetreiben (Direktvermarktung, Flexibilisierung, Wärmenutzung), umbauen, verkaufen oder stilllegen. Bei Biomasse hängt daran meist ein landwirtschaftlicher Betrieb, bei Wasserkraft oft ein Bauwerk, das es seit Generationen gibt.

Wir nennen keine Erlöse. Was eine einzelne Anlage einnimmt, hängt an ihrem Vergütungssatz, ihrer Auslastung und ihrem Vermarktungsweg — nichts davon steht im Register. Bekannt ist nur die Richtung: nach dem Ende der Förderung wird der Strom zum Marktpreis verkauft, der deutlich unter den alten Sätzen liegt. Konkrete Zahlen erfinden wir nicht.

Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, amtlicher Gesamtdatenexport vom 2026-08-13, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Gezählt sind nur Anlagen mit dem Betriebsstatus in Betrieb.

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