Heidelberg

In Heidelberg führt das Register 11 Anlagen mit EEG-Vergütung — 7 Biomasse, 4 Wasserkraft, zusammen 13,2 MW. Die nächste fällt 2033 heraus.

Wie die Frist läuft. Die EEG-Vergütung gilt für 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme (§ 25 EEG). Eine Anlage von 2006 wird also bis zum 31.12.2026 vergütet. Maßgeblich ist das EEG-Inbetriebnahmedatum aus dem Register — nicht das technische Inbetriebnahmedatum, das oft mehrere Jahre abweicht.

Die Anlagen in Heidelberg

TechnikEEG-InbetriebnahmeLeistungFörderung endetAnlage
Wasserkraft2000-01-012.600 kW2020WKW Heidelberg M1
Wasserkraft2000-01-012.500 kW2020Neckargmünd
Wasserkraft2000-01-01900 kW2020WKW Wieblingen M1
Wasserkraft2000-01-01300 kW2020WKW Wieblingen
Biomasse2001-12-28511 kW2021BHKW
Biomasse2013-09-113.200 kW2033Holz-Heiz-Kraftwerk Pfaffengrund
Biomasse2013-12-19750 kW2033EEG BHKW Boxberg
Biomasse2013-12-17750 kW2033EEG BHKW Mitte
Biomasse2014-09-21750 kW2034EEG BHKW Pfaffengrund
Biomasse2014-07-30750 kW2034EEG BHKW Speyerer Straße
Biomasse2023-09-15150 kW2043Hagl Blochheizkraftwerk K230602
AngabeWert
Anlagen insgesamt11
davon Biomasse7 (6,9 MW)
davon Wasserkraft4 (6,3 MW)
Förderung bereits ausgelaufen5
läuft 2026 aus0
läuft bis 2031 aus0
älteste Inbetriebnahme2000
BundeslandBaden-Württemberg
LandkreisHeidelberg
Postleitzahl69111
Gemeindeschlüssel08221000

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Was am Ende der 20 Jahre passiert

Zwei Techniken, ein und dieselbe Uhr. 14.220 Biomasseanlagen und 7.314 Wasserkraftanlagen in diesem Verzeichnis haben eine EEG-Vergütung, und jede davon endet zwanzig Jahre nach ihrer Inbetriebnahme. 5.734 sind bereits darüber hinaus, 1.481 fallen allein 2026 heraus, 9.228 innerhalb von fünf Jahren.

Danach steht der Betreiber vor einer Entscheidung, die er einmal trifft: weiterbetreiben (Direktvermarktung, Flexibilisierung, Wärmenutzung), umbauen, verkaufen oder stilllegen. Bei Biomasse hängt daran meist ein landwirtschaftlicher Betrieb, bei Wasserkraft oft ein Bauwerk, das es seit Generationen gibt.

Wir nennen keine Erlöse. Was eine einzelne Anlage einnimmt, hängt an ihrem Vergütungssatz, ihrer Auslastung und ihrem Vermarktungsweg — nichts davon steht im Register. Bekannt ist nur die Richtung: nach dem Ende der Förderung wird der Strom zum Marktpreis verkauft, der deutlich unter den alten Sätzen liegt. Konkrete Zahlen erfinden wir nicht.

Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, amtlicher Gesamtdatenexport vom 2026-08-13, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Gezählt sind nur Anlagen mit dem Betriebsstatus in Betrieb.

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